Das laute, fremde Schnauben der Tiere, das Aufschlagen des Eisens auf den Steinstraßen und das metallische Klirren der Rüstungen brachen das vertraute Schweigen der Berge. Wenn ein Spanier sich vom Sattel löste, glich das für die Augen der Inka einem göttlichen oder dämonischen Wunder: Das Ungeheuer spaltete sich in zwei eigenständige Wesen, nur um sich kurz darauf wieder lautlos zu vereinen. Es war der Moment, in dem die vertraute Welt der Inka Risse bekam – gelähmt vom Anblick einer Macht, für die ihre Sprache noch keine Worte besaß.Ausgestellt 2004 beim Akzentaforum/in Ried/Oberösterreich