Das kosmische Urfeuer des Sonnenaufgangs taucht den Himmel in ein flüssiges, glühendes Gold. In genau diesem Moment geschieht das Wunder der Symmetrie: Die mächtigen, steinernen Türme von Angkor Wat treten aus den Schatten und werfen ihre Silhouette auf die flüssige Haut des Teiches. Das Wasser, das „blaue Gold“, beginnt zu brennen und den Tempel in sich aufzunehmen. Die Grenzen zwischen oben und unten, zwischen Himmel und Erde, starr und flüssig, beginnen zu verschwimmen.