Wenn der Villac Umu den Tempel aus fugenlosem Stein betritt, schweigt der Atem der Anden. Er ist der Hohepriester der Sonne, der Mittler zwischen dem brennenden Auge des Inti und dem feuchten Leib der Erde. Sein Gewand atmet den Rauch von Koka und Myrrhe, und in seinen Händen ruht das Schicksal des Reiches. Er ruft nicht mit Worten – er ruft mit dem Blut der Natur.